Edeltrud Behr

Trauerbegleitung und Entspannung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene



Diplom-Sozialpädagogin

Tel.: 0160 - 912 173 07 
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Trauerberatung

Trauer ist ein Prozess, der einem Marathon ähnelt. Ausgelöst durch Verlusterfahrung, hat man das Gefühl, in ein tiefes Loch zu fallen, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Auf einmal ist alles anders, gibt es etwas, gibt es jemanden nicht mehr. Der Verlust eines geliebten Menschen ruft eine Vielzahl von Gefühlen hervor: Schock, Traurigkeit, Angst, Wut, Erleichterung, Sehnsucht, Verzweiflung, Erschöpfung. Auch Freude, Dankbarkeit, Liebe gehören dazu.

Wie mit dem Schmerz umgehen, bleibt er oder wird er irgendwann weniger?
Wie trauern, wie weiterleben ohne diesen Menschen, wie den Alltag bewältigen?
Wie ihn in Erinnerung behalten, ihn nicht vergessen, ihm einen Platz geben?
Wie mit den Gefühlen umgehen, die mich überwältigen, oft plötzlich und unvorbereitet?

Trauer wirft viele Fragen auf, die erst nach und nach beantwortet werden können oder sich im Laufe des Trauerprozesses selbst beantworten.

Gerne helfe ich Ihnen dabei:

  • ich biete Ihnen einen Rückzugsraum, in dem Sie sich mit Ihrer Trauer und den damit verbundenen Gedanken und Fragen auseinandersetzen können
  • ich höre Ihnen zu, wenn Sie Ihre Trauer, Erinnerungen, Sorgen, Gedanken mit einem Menschen teilen möchten
  • ich berate Sie,wenn Sie Fragen zu Trauerverhalten, -reaktionen in den verschiedenen Altersgruppen haben
  • ich biete Ihnen verschiedene Entspannungsmöglichkeiten an (s. auch unter „Entspannung“), um zur Ruhe zu kommen und Kräfte zu sammeln
  • Trauer bei Erwachsenen

    Oft sind die Zeiten und Möglichkeiten zum Trauern durch den Alltag sehr begrenzt und kommen zu kurz. Berufliche und familiäre Verpflichtungen, Alltagsorganisation und gleichzeitig die Trauer um den verstorbenen Menschen fordern die eigenen Kräfte sehr, oft bis zur Erschöpfung. Eine Möglichkeit zu haben, über die eigene Trauer zu sprechen, ist hilfreich und entlastend.

  • Trauer bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

    Kinder

    Bei Kindern erlebt man oft die „Pfützentrauer“ . Das heißt, in einem Moment stellt das Kind eine Frage oder macht eine Bemerkung, die sich auf den verstorbenen Angehörigen bezieht, und danach spielt es weiter, als ob nichts gewesen wäre. Kinder haben oft Fragen zum „Warum“ oder „Wie“ es zu diesem Tod gekommen ist, und wo die verstorbene Person sich jetzt befindet. Es ist für Erwachsene eine große Herausforderung, darauf kindgerecht zu reagieren.

    Jugendliche

    Jugendliche möchten oft ihre Gefühle nicht zeigen und trauern heimlich. Sie sehen, dass ihre Eltern leiden und versuchen deswegen, sie nicht mit ihrer Trauer zu belasten. Oft ziehen sie sich zurück, versuchen, mit der Trauer alleine zurecht zu kommen, vertrauen sich gleichaltrigen Freunden an oder finden eine Vertrauensperson außerhalb ihrer Familie.

    Junge Erwachsene

    Junge Erwachsene haben oft schon gelernt, Gefühle in der Öffentlichkeit nicht zu zeigen. Doch gerade der Tod eines geliebten Menschen bringt dieses Verhalten ins Schwanken. Die Gefühle sind so stark, dass ein Zurückhalten die eigenen Kräfte übersteigt. Somit kann es passieren, dass man in einem unerwarteten Augenblick in Tränen ausbricht. Die eigene Kraftlosigkeit und Verletzlichkeit zu akzeptieren, ist in diesem Alter nicht einfach, weil man dabei ist, ein eigenes, selbstständiges, unabhängiges Leben aufzubauen, zu geniessen und viel Energie dort hineinsteckt. In dieser Zeit den Tod eines geliebten Menschen zu erleben, kann die eigene Lebensplanung durcheinander bringen.

    Trauersymptome

    Die Veränderungen im Verhalten von Kindern und Jugendlichen als Reaktion auf den Tod eines geliebten Menschen sind vielfätig. Der direkte Zusammenhang zur Trauer ist oft nicht sofort erkennbar. Im Folgenden finden Sie eine Aufzählung möglicher Symptome:

    • Ängstlichkeit, Übervorsichtigkeit, Anhänglichkeit
    • Traurigkeit
    • Wut, Wutausbrüche, aggressives Verhalten
    • permanenter Bewegungsdrang
    • innere Unruhe, Angespanntheit
    • Verschlossenheit, Rückzug, Grübeln
    • Veränderung der schulischen Leistungen, sowohl positiv als auch negativ
    • Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
    • Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen
    • Appetitlosigkeit oder übermäßiges Essen
    • Entwicklung von Allergien gegen Lebensmittel

Edeltrud Behr

Diplom-Sozialpädagogin, 
systemische Beraterin, 
Trauerbegleiterin, 
Entspannungspädagogin, 
TCM – Therapeutin (SMI) 

Tel.: 0160 - 912 173 07 
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